Slogan: Man hat nur einen Bewegungsapparat.

Stoßwellen sind hörbare Schallwellen mit hoher Energie. Als atmosphärisches Phänomen – etwa als Gewitterdonner oder Knall, wenn ein Flugzeug die Schallmauer durchbricht – sind sie jedem von uns schon begegnet.

Medizinisch kommen Stoßwellen seit ungefähr 1980 zum Einsatz, unter anderem zum Zertrümmern von Nierensteinen (hochenergetische, fokussierte Stoßwelle).

In der modernen Schmerztherapie übertragen niedrigenergetische Schallwellen die Energie vom Gerät zu den Schmerzregionen im Bewegungsapparat, bis in etwa 6cm Tiefe. Dort entfaltet sich dann die heilende Wirkung.

Für die Belange der Physiotherapie wurden die Geräte so modifiziert, dass sie einfach anwendbar sind und keine bildgebenden Verfahren erforderlich sind. Das Gerät selbst wird hier zur Diagnostik eingesetzt und gibt sowohl dem Patienten als auch dem Behandler durch seine pulsierende Arbeitsweise viel Feedback. Es wird daher auch der “elfte Finger des Therapeuten” genannt.

Da sich die Wellenfront anders ausbreitet, spricht man auch von radialen Stoßwellen. Das Verfahren ist im Leistungssport seit einigen Jahren Stand der Technik und entwickelt sich auch in der Fläche zum Standard.

Nach nur zwei bis drei Anwendungen berichten über 80 % der Patienten über Schmerzfreiheit oder eine deutliche Schmerzminderung.